Sils Maria

31.08. – 14.09. 2019
Wanderferien in Sils Maria

Samstag, 31.08.2019 Hotel Schweizerhof

Um 9.00 Uhr haben wir unser Domizil verlassen, bei strahlendem Sonnenschein. Bei der Raststätte ‘Glarnerland’ verpflegten wir uns mit einem feinen Frühstück. Bei diesem fantastischen Wetter wollten wir über den Julierpass ins Engadin fahren, was sich aber als äusserst mühsam erwies. Zahlreiche Baustellen erschwerten die Durchfahrt und wir genossen die kleine Rast, als wir die Passhöhe erreichten. Der Turm, der hier errichtet wurde, steht frei in der sonst unbebauten Umgebung und hat den Grundriss eines regelmässigen zehnstrahligen Sterns. Er dient als Theater und im Inneren ist eine Bühne mittig an Ketten hängend angebracht. Die Zuschauerlogen in den Fensterbögen können zusammen bis zu 220 Zuschauer aufnehmen. Für 2020 ist der Rückbau des Juliertheaters und die Renaturierung des Baugrundes geplant. Nach ausgiebiger Besichtigung setzten wir unsere Fahrt fort und kamen um 13.15 Uhr im Hotel Schweizerhof an. Unser gebuchtes Zimmer war noch nicht renoviert, mit alten Möbeln bestückt und gefiel uns ganz und gar nicht. Wir teilten das am Empfang mit und bekamen problemlos ein schönes Zimmer mit Arvenholz, gegen einen kleinen Preisaufschlag, versteht sich! Ein feiner Kalbsbraten zum Abendessen rundete diesen schönen Tag ab und wir sanken danach zufrieden in unsere Betten.

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Sonntag, 01.09.2019 Maloya

In der Nacht hatte es geregnet, doch die Sonne erschien bereits wieder zaghaft vom Himmel, als wir beim Frühstück sassen, das keine Wünsche offenliess. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Maloya. Der Weg führte auf der ganzen Strecke dem Silsersee entlang und nach ca. 2 Stunden erreichten wir Maloya. Da in Sils Maria ein grosses Herbstfest stattfand, beschlossen wir, mit dem Postauto zurückzufahren und uns dort mit einer feinen Wurst zu verköstigen. Die Sonne hatte sich inzwischen wieder verabschiedet und so genossen wir anschliessend das herrliche Solbad im Hotel, das Körper und Geist erwärmte! Nach dem Nachtessen begaben wir uns ins hauseigene Kino, wo uns der Film ‘Wolkenbruch’ mit Joel Basman vorgeführt wurde.

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Montag, 02.09.2019 St. Moritz

Den ganzen Vormittag regnete es aus grauem Himmel, was mich zum Lesen animierte und Ernst sich ein Nickerchen gönnte. Um 14.00 Uhr hörte der Regen endlich auf und wir fuhren mit dem Bus nach St. Moritz. Wir staunten über die lange Rolltreppe, die in einem geschlossenen Gebäude vom St. Moritzer See aus direkt ins Dorf hinauf führte. Nach einem Bummel durch den Ort, begaben wir uns wieder runter zum See, wo wir im Restaurant des Segelclubs einen Drink bestellten. Auch heute war uns wieder zum Baden zumute, was wir auch ausgiebig taten, als wir mit dem Postauto wieder in unserem Hotel ankamen. Danach schmeckte uns das Zanderfilet mit Jasminreis zum Abendessen umso köstlicher!

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Dienstag, 03.09.2019 Fuorcla Surlej – Val Roseg

Bereits um 8.00 Uhr sassen wir beim Frühstück und fuhren anschliessend mit dem Bus zur Talstation ‘Corvatsch’ von wo uns die Gondelbahn bis zur Mittelstation brachte. Ein schöner, relativ steiler Weg führte uns auf die Passhöhe von Fuorcla Surlej, die wir nach 1 Stunde Marsch erreichten. Einige Leute sassen bereits auf der Terrasse des Berggasthauses und genossen den schönen Blick in die Berge und den kleinen Bergsee, in dem sich Sonne und Berge wunderbar spiegelten. Uns war es noch zu früh für eine Einkehr und so wanderten wir weiter, einen steilen Weg hinunter bis ins Val Roseg. Das Restaurant Rosegg ist bekannt für sein exzellentes Dessertbuffet und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Das Zupa Inglese mundete denn auch vorzüglich und um die Kalorien wieder loszuwerden, nahmen wir anschliessend den Weg bis nach Pontresina unter die Füsse, was nochmal 2 Stunden Fussmarsch bedeutete! Insgesamt 5 Stunden Wanderung hatten wir hinter uns, bei fantastischem Wetter und umso mehr genossen wir am Abend das tolle Hauptgang-Buffet in unserem Hotel.

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Mittwoch, 04.09.2019 Muotas Muragl – Segantini-Hütte – Alp Languard

Wenn wir gewusst hätten, was uns heute an Fussmarsch erwartete, hätten wir uns wahrscheinlich am Vortag ein bisschen geschont! Mit dem Bus fuhren wir zum Bahnhof St. Moritz und bestiegen danach den Zug bis zur Talstation Muottas Muragl. Mit der Standseilbahn ging es hinauf zur Bergstation, auf einer Streckenlänge von 2199 m und einer Höhendistanz von 709 m. Sie ist die älteste Bergbahn im Engadin und feierte 2007 ihr 100-jähriges Bestehen. Ein Stück weit konnten wir den schönen Panoramaweg entlang marschieren, bevor es dann steil hinauf ging Richtung Segantini-Hütte. Etliche Male mussten wir (oder besser gesagt ich) pausieren, der Weg war wirklich sehr steil und es dauerte 2 Stunden, bis endlich die Hütte in Sicht kam. Die Segantini Hütte ist eine Berghütte oberhalb von Pontresina im Oberengadin. Benannt ist sie nach dem Maler Giovanni Segantini, der im September 1899 dort verstarb. Sie ist im Besitz der Gemeinde Pontresina. Die Hütte liegt auf dem Schafberg auf einer Höhe von 2731 m. Nach kurzer Rast, einem Drink zur Stärkung und ausgiebiger Bewunderung der herrlichen Bergwelt, machten wir uns auf den Weg Richtung Alp Languard. Doch irgendwie hatten wir die Abzweigung zum Panoramaweg verpasst und marschierten deshalb auf dem Steinbockweg immerzu bergauf, bergauf, bergauf!! Ich bekam irgendwann einen kleinen Schreikrampf, zumal mir Ernst versichert hatte, dass der Weg zur Alp Languard nur noch nach unten führe! Das fantastische Wetter und der stahlblaue Himmel entschädigten uns jedoch und nach 2 ½ Stunden erreichten wir schliesslich das Bergrestaurant Alp Languard. Ein langes Gesicht machte dann Ernst, als er die Riesencrémeschnitte, für die das Haus berühmt war, bestellen wollte, diese jedoch ausverkauft war! Nach der Einkehr brachte uns die Sesselbahn hinunter nach Pontresina und von dort der Bus nach Sils Maria. Dass wir Muskelkater verspürten, ist wahrscheinlich müssig zu erwähnen!

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Donnerstag, 05.09.2019 Piz Bernina -Alp Grüm

Eigentlich wollten wir heute einen Ruhetag einlegen, doch trotz schlechter Wettervorhersage, schien die Sonne aus wolkenlosem Himmel. Also schlüpften wir in die Wanderschuhe und bestiegen den Bus zum Bahnhof St. Moritz. Von dort brachte uns die Rhätische Bahn zum Bernina Hospiz. Der Bahnhof Bernina Hospiz ist mit 2253 m ü. M. die höchstgelegene Bahnstation im Netz der Rhätischen Bahn. Als Besonderheit besitzt die Station auf dem Berninapass eine überdachte Drehscheibe für die Schneeschleuder. Von da aus wanderten wir dem schönen Lago Bianca entlang bis nach Alp Grüm. Herrlich war, dass alles geradeaus ging und wir unseren Muskelkater von den beiden Vortagen schon beinahe vergassen! Im Berggasthaus Alp Grüm konnten wir unseren Drink noch auf der Terrasse geniessen, bevor der Regen kam. Mit der Bahn ging es wieder zurück nach St Moritz und um 17.00 Uhr konnten wir bereits wieder das warme Wasser im Hotelpool geniessen und unsere strapazierten Glieder pflegen. Ein feines Seelachsfilet rundete den schönen Tag ab und glücklich sanken wir später in unsere Betten, um in einen tiefen Schlaf zu gleiten.

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Freitag, 06.09.2019 Segantini-Museum, St. Moritz

Unaufhörlich trommelte der Regen an die Fensterscheiben des Wintergartens, als wir beim Frühstück sassen. Wir genossen diesen Raum sehr, wo wir am Morgen das Frühstück – und am Abend das Nachtessen einnehmen konnten. Wir hatten einen Tisch direkt am Fenster für uns allein, unterhalb des Hauses rauschte der Bach vorbei und manchmal sah man auch mal ein Eichhörnchen aus dem Wald auftauchen, auf der Suche nach Nahrung. Mit Heidi und Peter Däppen, einem Ehepaar, das ebenfalls schon eine Woche hier war, sind wir ins Gespräch gekommen und haben beschlossen, gemeinsam nach St. Moritz zu fahren und dem Segantini-Museum einen Besuch abzustatten. Da sich das ursprüngliche Museum seit März im Umbau befand, hatte die Gemeinde der Giovanni Segantini Stiftung einen Ausstellungsort zur Verfügung gestellt, dessen Geschichte und besondere Atmosphäre der Bildwelt Segantinis eine stimmige «Herberge» bietet: das «Forum Paracelsus» in St. Moritz Bad.
In der ehemaligen Trinkhalle aus dem Jahr 1866, die 2014 sehr gelungen restauriert wurde, ist neben einer Dokumentation zur St. Moritzer Trink- und Badekultur die mehr als 3400 Jahre alte Mauritius Quellfassung zu bestaunen, das älteste und besterhaltene Holzbauwerk Europas. Nach dem Museums-Besuch kehrten wir in der Confiserie Hauser ein und bestellten eine feine Schokolade mit Sahnehäubchen, im Glas serviert, bevor wir uns mit dem Bus auf den Heimweg machten. Das Roastbeef zum Nachtessen schmeckte uns vorzüglich, aber das riesige Dessert- und Käsebuffet danach, war ein richtiges Highlight!

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Samstag, 07.09.2019 Einkauf in St. Moritz

Das Wetter hatte sich nicht wesentlich gebessert, immer noch hingen dicke Wolken am Himmel, als wir mit unserem Auto unterwegs waren, Richtung St. Moritz. Dort kauften wir im Coop-Einkaufszentrum unseren Lieblings-Roséwein ein, der zurzeit in Aktion war, was leider sonst nur selten der Fall war. Um 13.00 Uhr gönnten wir uns in unserem Hotel ein Sol- und Sprudelbad und hatten den das Hallenbad doch tatsächlich für uns allein! Trotz Nieselregen unternahmen wir anschliessend einen Spaziergang am Silsersee und genossen die frische See- und Bergluft. Auf den Kalbsbraten am Abend freuten wir uns heute ganz besonders, bei diesem Wetter kam der Appetit von allein!

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Sonntag, 08.09.2019 Lago di Poschiavo

Als wir erwachten, trauten wir unseren Augen nicht! Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel und hatten die Äste der Bäume und die Dächer der Häuser schon mit weissem Puder überzogen! Von Heidi und Peter Däppen erhielten wir einen Ausflugstipp, den wir nach dem Frühstück, gemeinsam mit ihnen in die Tat umsetzten. Mit dem Bus fuhren wir nach St. Moritz Bahnhof und bestiegen anschliessend die Rhätische Bahn, die uns über Bernina Hospiz bis nach Le Prese führte. Es gehört zur Gemeinde Poschiavo und liegt am nördlichen Ende des Lago di Poschiavo, auf einer Höhe von 965 m ü. M. Die Anfangs weisse Landschaft, veränderte sich allmählich in ein sattes Grün und als wir in Le Prese ankamen, schien doch tatsächlich die Sonne, aus wolkenklarem Himmel! Ein schöner Weg führte entlang des Lago di Poschiavo bis nach Miralago, wo wir uns im romantischen Grotto Miralago verköstigten. Um 16.15 Uhr bestiegen wir von dort den Zug nach St. Moritz, von wo aus uns das Postauto zurück nach Sils Maria brachte.

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Montag, 09.09.2019 Chiavenna

Sonne und Wolken wechselten sich ab, als wir mit Heidi und Peter das Postauto nach Chiavenna bestiegen, das wir nach 1 ½ Std, Fahrt erreichten. Wir schlenderten durch das hübsche Städtchen und freuten uns an der Sonne und der inzwischen angenehmen Temperatur, die bis auf 22 ° gestiegen war. Auf der Piazza Pestalozzi genehmigten wir uns einen Drink, im gleichnamigen Caffe, das sich bei Touristen und Einheimischen gleichermassen, grosser Beliebtheit erfreute. Um 16.00 Uhr fuhren wir wieder zurück und waren erstaunt, wie viele Leute an der Haltestelle von Soglio zustiegen, sodass die meisten von ihnen stehen mussten und das auf einer Passstrasse!

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Dienstag, 10.09.2019 Diavolezza

Wieder bestiegen wir den Bus nach St. Moritz Bahnhof und fuhren danach mit der Rhätischen Bahn bis zur Talstation Diavolezza. Mit der Gondelbahn erreichten wir die Bergstation Diavolezza, die zu unserem Bedauern, anfangs noch in dichtem Nebel lag. Doch wir hatten Glück, der Nebel verflüchtigte sich relativ rasch und liess den Blick auf den Gletscher und die fantastische Bergwelt frei. Wir konnten uns beinahe nicht satt sehen, doch wir hatten noch etwas anderes vor, das wir uns nicht nehmen lassen wollten. Von der Talstation aus, marschierten wir dem Fluss ‘Ova da Bernina’ entlang bis zur Haltestelle Surovas. Diese Haltestelle ist nicht bedient und wenn man den Zug besteigen will, muss man ca. 5 Min. vorher einen Knopf drücken, den der Lokführer wahrnimmt und den Zug an dieser Haltestelle anhält. Alles klappte bestens und zurück im Hotel, genossen wir ein herrliches Bad im Pool, bevor wir uns am Hauptgangbuffet, mit leckeren Gerichten eindeckten!

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Mittwoch, 11.09.2019 Corvatsch

Um 10.30 Uhr bestiegen wir den Bus Richtung Corvatsch Talstation und fuhren anschliessend mit der ersten Gondelbahn bis zur Mittelstation, wo wir umsteigen mussten und mit einer zweiten Gondel ganz nach oben zum Piz Corvatsch fuhren. Die Aussichtsterrasse liegt auf 3303 m.ü.M und bietet eine fantastische Sicht in die herrliche Bergwelt. Ein Panoramarestaurant sorgt für das leibliche Wohl und nachdem wir die Aussicht ausgiebig bewundert hatten, brachte uns die Gondelbahn zurück zur Talstation. Von da aus wanderten wir zur Furtschellas Talstation und beschlossen, unseren wohlverdienten Z’vieri auf Furtschellas Bergstation einzunehmen. Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen in vollen Zügen und nahmen anschliessend die letztmögliche Gondel ins Tal. Zu Fuss fanden wir uns in unserem Hotel um 17.30 Uhr ein und freuten uns auf das ‘Kalbsgeschnetzeltes Zürcher Art’ mit feiner Butter-Rösti am Abend. Ein Bad im warmen Salzwasser, bei Kerzenschein, rundete den wunderschönen Tag ab und liess uns anschliessend herrlich schlafen.

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Donnerstag, 12.09.2019 Alp Fex

Bei strahlendem Wetter bestiegen wir um 11.00 Uhr eine der zahlreichen Pferdekutschen, die direkt vor unserem Hotel stationiert waren und liessen uns ins Fextal, zum Hotel Fex führen. Heidi und Peter waren mit von der Partie und nur zu viert genossen wir die zwei PS, auf den bequemen Lederpolstern, in vollen Zügen. Für eine Einkehr war es uns noch zu früh, also marschierten wir am Hotel Fex vorbei, über Alp Fex, auf einem lauschigen Wanderweg, nach Crasta. Der Wanderweg führt an den Weilern, Curtins, La Motta, Crasta und Platta vorbei, durch die eindrückliche Felsenschlucht und wieder in die malerische Ortschaft Sils Maria zurück. In Crasta machten wir Rast und genossen den frischen Heidelbeerkuchen in der Pension Crasta. Anschliessend zeigten uns Heidi und Peter den Weg durch die Felsenschlucht, was wirklich ein super Erlebnis darstellte.

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Freitag, 13.09.2019 Corviglia – Piz Nair

Die Sonne liess uns auch heute nicht im Stich, als wir den Bus bestiegen nach St. Moritz-Schulhaus von wo wir auf einem kurzen, aber steilen Fussweg, die Talstation der Standseilbahn Corviglia erreichten. Diese brachte uns zum Corviglia Gipfel, auf 2486 m ü. M. Danach fuhren wir mit der Gondelbahn zum Piz Nair, auf 3055 m ü. M. Er ist Teil der Albula-Alpen und wird auch oft als Hausberg von St. Moritz bezeichnet. Über einen schmalen Felsenweg, man sollte schon trittsicher sein, erreicht man den Aussichtspunkt mit einer grandiosen Aussicht, bis zum Matterhorn. Danach wanderten wir, bei fantastischer Panoramasicht, bis zum Bergrestaurant der Signalbahn, wo wir eine Rast einlegten und uns verköstigten. Die Temperatur war so hoch, sodass wir uns an einen Tisch im Restaurant setzten, draussen war es schlicht zu heiss! Die Gondelbahn brachte uns dann wieder zurück nach St. Moritz, wo wir den Bus nach Sils Maria bestiegen. Nach einem feinen Nachtessen, das aus glasierter Entenbrust mit Kartoffelgratin bestand, hiess es Koffer packen, unsere Ferien neigten sich dem Ende entgegen.

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Samstag, 14. September 2019 Val Roseg

Nach unserem letzten, ausgiebigen Frühstück luden wir unsere Siebensachen ins Auto und waren um 9.30 Uhr bereits unterwegs nach Pontresina. Es war ein wunderschöner Tag und wir liessen es uns nicht nehmen, ihn mit einer Wanderung ins Rosegtal, in vollen Zügen zu geniessen. Die Wanderung von Pontresina durchs Val Roseg führt durch parkähnliche Landschaften und Lärchenwälder. Rechts neben dem Wanderweg ist das Rauschen vom Rosegbach allgegenwärtig. Der Hinweg bis zum Restaurant Roseg, wo sich der Wendepunkt der Wanderung befindet, ist immer leicht ansteigend. Kurz vor dem Erreichen des Restaurants ändert sich das Landschaftsbild. Die Lärchenwälder lichten sich, der Rosegbach bildet Kiesbänke, das Tal öffnet sich und offeriert fantastische Blicke auf die vergletscherten Gipfel von Piz Sella (3’506 m), Cima Sondrio (3’536 m), Piz Glüschaint (3’594 m), La Muongia (3’516 m) und Il Chapütschin (3’386 m). Nach 2 Std, Fussmarsch, erreichten wir das Restaurant Roseg und verpflegten uns mit einem feinen Teller Spaghetti. Nachdem wir uns von den beiden weidenden Eseln verabschiedet hatten, setzten wir unseren Fussmarsch in umgekehrter Richtung fort. Um 16.00 Uhr hiess es endgültig Abschied nehmen vom Engadin. Die Fahrt verlief problemlos und beim Vereina-Tunnel angekommen, konnten wir sogleich auf die Bahn auffahren, es gab fast keinen Verkehr. Da wir in Mels vorbeifuhren, durfte natürlich ein Kaffeehalt bei unserer Schwester und Schwägerin nicht fehlen. Nach 20.00 Uhr schlossen wir unsere Haustüre in Oetwil am See auf – wir waren wieder zu Hause.

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Fazit: Nahezu unbegrenzte Sportmöglichkeiten für Outdoor-Fans. Aussichten, die Künstler und Dichter zu Meisterwerken inspirieren. Natur, die sprachlos macht und selbst Einheimische ein Leben lang fasziniert. Klingt traumhaft? Ist es auch! Die Bergregion Engadin St. Moritz ist zweifellos auch im Sommer eines der schönsten und lohnendsten Urlaubsziele der Schweiz.

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