2018

Skiferien in Samnaun-Laret

03.  bis 17. März 2018

Samstag, 03. März

Um 09.00 Uhr waren die Koffer gepackt, die Skier samt Zubehör verladen und der Start zu unseren Skiferien konnte beginnen. Im Glarnerland legten wir einen Halt ein und stärkten uns an einem reichhaltigen Frühstück, bevor die Reise weiterging, Richtung Vereina Tunnel. Nur 30 Minuten Wartezeit waren zu verkraften und alsbald befanden wir uns auf dem Reisezug, der uns, in nur 18 Minuten, von Selfranga im Prättigau, nach Sagliains, ins Unterengadin brachte. Die Weiterreise nach Samnaun verlief problemlos und bereits um 14.00 Uhr sassen wir an einem der gemütlichen Tische in der Konditorei Rechsteiner in Samnaun, beim Kaffee. Anschliessend begaben wir uns zum Haus Gentiana, wo wir eine 2 ½ Zimmerwohnung gemietet hatten und von Frau Carnot freundlich empfangen wurden.

Sonntag, 04. März

Bei dunkelblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein bestiegen wir um 10.10 Uhr den Gratisbus, der uns zur Gondel brachte, welche direkt ins Skigebiet von Samnaun – Ischgl führt. Unser erster Skitag blieb fantastisch schön und auf herrlichem Pulverschnee flitzten wir die Pisten hinunter. Natürlich durfte auch ein kleiner Imbiss nicht fehlen, den wir bevorzugt im Alpenhaus auf der Idalp zu uns nahmen.

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Montag, 05. März

Heute war das Wetter leider nicht mehr so schön wie gestern und der Sonnenschein entsprechend milchig! Spass hatten wir dennoch auf den Skiern und auch die Zwischenverpflegung in der Alp Trida mundete uns. Ernst hatte dabei ein besseres Händchen und genehmigte sich einen Kaiserschmarren während mir der Topfkuchen mit Vanillesauce nicht besonders schmeckte! Umso mehr freute ich mich auf das Fondue am Abend in unserer gemütlichen Wohnung, was wir in vollen Zügen genossen.

Dienstag, 06. März

Die Berge verschwanden im Nebel, als wir beim Frühstück sassen und deshalb verzichteten wir aufs Skilaufen und spazierten in Laret zur Sennerei, die neu umgebaut wurde. Mit einem viel grösseren Sortiment an Waren als zuvor, machte das ‘Lädele’ so richtig Spass. Zaghaft zeigte sich auch die Sonne, als wir uns auf den Heimweg machten, während in den Bergen immer noch dichter Nebel herrschte.

Mittwoch, 07. März

In dicken Flocken fiel der Schnee vom Himmel, da gab es keine Diskussion, die Skipisten mussten heute ohne uns auskommen. Trotzdem wollten wir an die frische Luft und nahmen deshalb den Bus um 14.00 Uhr für einen Spaziergang in Samnaun Dorf. In der Konditorei Rechsteiner kehrten wir ein und begaben uns danach zu Fuss nach Laret zurück. Es schneite nicht mehr und dicke Schneemassen säumten unseren Waldspazierweg und die Strassen. Schnee hatte es nun wirklich genug, Zeit, dass sich das schöne Wetter durchsetzt!

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Donnerstag, 08. März

Und wie sich das Wetter durchsetzte! Ein strahlender Tag erwartete uns heute und liess uns wieder die Pisten hinunter sausen. Natürlich durfte auch eine Fahrt mit der Gondelbahn nach dem Piz Val Gronda nicht fehlen. Anschliessend fuhren wir nach Ischgl, wo wir im Hotel Maria Theresia in gemütlichen Sesseln an der Sonne sassen und uns einen feinen Schinken-Käsetoast mit Salat bestellten.

Freitag, 09. März

Vorwiegend sonnig, lautete die Wetterprognose für Heute. Das war es auch bis ca. 12.00 Uhr, dann nahm die Bewölkung zu und uns die Lust aufs Ski fahren! Trotzdem konnten wir die Fahrt nach Samnaun Dorf noch geniessen und auch den Apfelstrudel mit Vanille Eis, der uns im ‘Rechsteiner’ später serviert wurde.

Samstag, 10. März

Wir hatten wirklich schon besseres Wetter in den Skiferien, als dieses Jahr! Leichter Schneefall vermochte uns die Lust aufs Skifahren vermiesen! Ausserdem erwarteten wir die Ankunft von Thomas und Claudia mit ihren Partnern Sandra und Markus. Beide hatten in unmittelbarer Nähe von uns je eine Wohnung gemietet und wir freuten uns sehr darauf, mit ihnen eine Ferienwoche zu verbringen. Frau Carnot war so nett und hat uns eine Verlängerung für den Esstisch- und zwei Stühle gebracht. Ausserdem hat sie einen fantastischen Nusskuchen gebacken, den wir natürlich zum Kaffee auftischen werden. Um 17.00 Uhr war es soweit, wir bereiteten einen Apéro zu und danach sassen wir bei Fondue und Weisswein gemütlich beisammen. Der Kuchen zum Kaffee stiess natürlich auf helle Begeisterung!

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Sonntag, 11. März

Sonne und Wolken wechselten sich ab, als wir uns um 12.00 Uhr zu Fuss nach Samnaun Dorf aufmachten. Wir hatten uns viel zu erzählen und das ‘Lädele’ im Dorf machte allen Spass. Ein Cafébesuch mit feinem Apfelstrudel und Vanilleeis rundete den schönen Nachmittag ab. Auf dem Rückweg schien die Sonne schon wieder kräftig vom Himmel und am Abend verabredeten wir uns noch zu einem Schlummertrunk bei uns, bevor sich alle glücklich und zufrieden zur Nachtruhe begaben.

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Montag, 12. März

Das Wetter wiederholte sich, die Sonne schien, wurde jedoch immer wieder von Wolken verdeckt, was Thomas, Sandra und Markus bewogen, nochmal zu Fuss ins Dorf zu wandern. Claudia, Ernst und ich bestiegen um 11.00 Uhr den Bus und begaben uns ins Skigebiet und machten die Pisten unsicher! Thomas nahm auf Sandra Rücksicht, die erst kürzlich ihren Bruder verloren hatte und Markus war kein fanatischer Skifahrer, so dass schlussendlich allen gedient war mit dieser Lösung. Am Abend wurden wir von Sandra und Thomas in ihrer Wohnung zu einem feinen Spaghetti-Essen eingeladen, hm!

Dienstag, 13. März

Ziemlich sonniges Wetter erwartete uns, als wir im Skigebiet eintrafen. Da Sandra noch keine so gute Skifahrerin war, anerbot sich Ernst als Skilehrer und auch Markus blieb bei den beiden. Thomas, Claudia und ich machten unterdessen die Pisten unsicher und später trafen sich alle wieder zu einem Imbiss im Alpenhaus auf der Idalp. Am Abend wurden wir um 18.30 Uhr von einem Shuttlebus zu Hause abgeholt und zum Restaurant Schmuggler Alm gebracht, wo wir einen Tisch zum Nachtessen reserviert hatten. Dort wurden wir mit einem feinen Essen verwöhnt, bevor uns der Shuttlebus, der eigens für Gäste der Schmuggler Alm zur Verfügung stand, wieder zu unseren Ferienwohnungen brachte.

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Mitwoch, 14. März

Wieder mal ein fantastischer Skitag, wie aus dem Bilderbuch! Das veranlasste uns, einen Ausflug auf Skiern zur Heidelberger Hütte zu unternehmen, wobei man von einem Skibob gezogen wird, an dem sich maximal fünf Personen einhängen können. Sandra beschloss dagegen, einen Tag lang Skiunterricht zu nehmen. Um 11.00 Uhr begleiteten wir Sandra zur Skischule und Ernst reservierte den Skibob für 12.00 Uhr. Nach ca. 15 Min. Fahrt erreichten wir die Heidelberger Hütte und genossen dort einen Teller feiner Käse-Spätzli. Nach 15.00 Uhr erreichten wir wieder das Alpenhaus auf der Idalp, wo uns Sandra bereits erwartete. Zurück in Samnaun, kehrten wir im Restaurant ‘Sot Punt’ ein und krönten den schönen Tag mit einen feinen ‘Schümli Pflümli’. Am Abend war gemütliche Zweisamkeit angesagt, die jedes Pärchen in seiner Ferienwohnung genoss.

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Donnerstag, 15. März

Heute nahmen Claudia und Markus einen Fussmarsch nach Samnaun Dorf unter die Füsse, während Thomas, Sandra, Ernst und ich ins Skigebiet fuhren. In der Nähe vom Restaurant Tridalp befindet sich ein Tellerlift, der einem zu einer leicht abfallenden Piste zieht. Diesen Lift wollte ich mit Sandra ein paarmal benützen, damit sie sich auf der leichten Piste im Schwingen üben konnte. Thomas und Ernst nahmen unterdessen die steileren Pisten in Angriff. Nach relativ kurzer Zeit kehrten sie jedoch enttäuscht zurück und bemängelten die schlechte Sicht auf den Pisten. Der Himmel war bewölkt, aber es blieb trocken und kalt! Eine heisse Suppe kam da wie gerufen, die wir im Restaurant Tridalp zu uns nahmen. Auf 18.30 Uhr hatten wir einen Tisch im Restaurant Romantica zum Essen reserviert und später stand ein Theaterbesuch im Gemeindesaal von Laret auf dem Programm, mit dem Stück: ‘vor Familie wird gewarnt’. Es war gelungener, schöner Abend, den wir alle sehr genossen haben.

Freitag, 16. März

Trotz schlechter Prognose, war das Wetter wider Erwarten schön! Markus hatte jedoch starke Schmerzen und beschloss, zu Hause zu bleiben. Wir anderen vier fuhren ins Skigebiet und Claudia wollte später zu uns stossen. Heute probierte ich mit Sandra eine etwas steilere Piste aus, wo ein Bügellift installiert war. Sandra hatte grosse Fortschritte gemacht im Skifahren und hatte überhaupt keine Probleme mit diesem Steilhang, was mich sehr freute. Um 11.00 Uhr stiess Claudia zu uns und fuhr noch eine Weile mit Thomas und Ernst um die Wette, bis sich um 14.00 Uhr der Himmel wieder bewölkte und alle mit der Gondel zu Tal fuhren. In der Bäckerei Rechsteiner nahmen wir noch etwas zu trinken und bestellten für den nächsten Tag einen Tisch zum Frühstücken. Danach war packen angesagt, die Ferien waren schon wieder zu Ende!

Samstag, 17. März

Um 07.00 Uhr war Tagwache und die Taschen wurden noch fertig gepackt. Zwei Stunden später trafen wir uns alle im Rechsteiner zu einem ausgiebigen Frühstück, wo uns Claudia einen guten Vorschlag unterbreitete. Wir könnten doch Edith in Mels noch einen Besuch abstatten, die würde sich sicher freuen. Alle waren einverstanden und wir hatten so viel Glück, dass wir auch auf demselben Autozug durch den Tunnel ins Prättigau fahren konnten. Um 14.00 Uhr trafen wir uns bei Edith wieder, die sich sehr freute und erzählten ihr, wie unsere Ferien so abgelaufen waren! Um 16.30 Uhr waren Ernst und ich zu Hause, wo es wieder ums packen ging, aber diesmal in umgekehrter Reihenfolge!!

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