2016

Skiferien in Samnaun-Laret

05.03.2016
Um 09.45 Uhr waren wir startklar zu unseren Winterferien in Samnaun. Starke Bewölkung und Regen begleiteten uns und trotz der relativ späten Jahreszeit für Skiferien, hatten noch jede Menge anderer Leute dasselbe vor wie wir, sodass wir vor dem Arlberg-Tunnel kurzzeitig im Stau stecken blieben! Kurz vor Samnaun, ging der Regen in Schnee über, aber die Strassenverhältnisse waren gut und wir erreichten unser Ziel wohlbehalten.

06.03.2016
Heute war eigentlich schlechtes Wetter vorhergesagt worden und daher beschlossen wir, nicht so frühzeitig aufzustehen und noch keinen Skipass zu lösen. Zu unserer Überraschung aber, schien die Sonne aus wolkenlosem Himmel und veranlasste uns, zu einer kleinen Schneewanderung nach Samnaun-Dorf. Dort angekommen, setzten wir uns im Kaffee Hermelindis an die Sonne und bestellten Apfelstrudel mit Vanillesauce. So liessen wir uns den Auftakt für unsere Skiferien auch gefallen!
07.03. – 08.03.2016
Diese beiden Tage verliefen in etwa gleich. Am Vormittag war es recht freundlich und nach 13.00 Uhr begann es leicht zu schneien, sodass wir nur noch ein-bis zweimal die Pisten herunter flitzten und uns dann auf den Rückweg in unsere Ferienwohnung machten.

09.03.2016
Heute erwartete uns ein Prachtstag, Sonne pur, blauer Himmel, aber kalt! Dafür herrschten fantastische Schneeverhältnisse, Pulverschnee vom Feinsten! Obwohl wir nun schon ein paar Jahre in Samnaun Urlaub machten, waren wir immer wieder aufs Neue begeistert von der Vielfalt der Abfahrten, den perfekt hergerichteten Pisten und dem immensen Skigebiet!

Slideshow, 8 Bilder, Time 6 Sec.


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10.03.2016
Tatsächlich wurde der gestrige Tag noch getoppt! Was wir heute erleben durften, setzte dem wunderbaren Skitag die Krone auf! Nachdem wir die Abfahrt vom Piz la Gronda geniessen konnten und Richtung Gampenalp unterwegs waren, entdeckte Ernst abseits der Piste einen Skibob und einige Leute, die darum herumstanden. Die Neugier meines Mannes war geweckt und kurzerhand begab er sich zu dem Fahrer und fragte, ob man sich mit dem Bob ziehen lassen könne. Als dieser bejahte, die Leute zur Heidelberger Hütte zu ziehen, machte er für uns einen Termin auf 13.00 Uhr ab. Schon 30 Min. früher stand der Fahrer und auch wir parat und ab ging die Post, über einen schmalen, verschneiten Weg zur Hütte. Es war der Hammer und Erlebnis pur, an den Seilen zu hängen, indem man die Skistöcke durch eine Schlaufe der Seile steckte und sich daran festhielt. Ein wunderbarer Hörnli Gratin, an der Sonne vor der Hütte, mit viiiel Käse, rundete den Ausflug ab.
Am Abend hatten wir Tickets vorbestellt fürs Theater, aber vorher genossen wir noch ein feines Nachtessen im Hotel Laret. Was für ein fantastischer Tag!

11.03.2016
Auch heute war uns das Wetter hold und nach dem Skifahren, setzten wir uns auf der Terrasse vom Restaurant Alp Trida an die Sonne und liessen uns einen Schümli Pflümli bringen, der uns dann fast gratis die Pisten hinunter sausen liess zu unserer Unterkunft!

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12.03.2016
Dichter Nebel herrschte, als wir um 10.06 Uhr den Bus bestiegen zur Gondelbahn und wir waren uns nicht sicher, ob er sich in der Höhe fortsetzen werde. Tatsächlich mussten wir hoch hinaus, wurden dann aber am Zeblas-Lift mit einem fantastischen Nebelmeer belohnt! Da wir keine Lust hatten ins Nebelmeer zu tauchen, blieben wir in der Höhe und fuhren in paarmal die Pisten hinunter, die in der Sonne lagen. Erst am Nachmittag löste sich der Nebel auf und bescherte uns wenigstens auf dem Heimweg, eine klare Sicht auf den Pisten nach Samnaun-Laret, wo unsere Ferienwohnung lag.

13.03.2016
Unsere positiven Gedanken, dass sich der Nebel in den Bergen schon auflösen werde, verflüchtigte sich schlagartig, als wir aus der Gondel stiegen. Selbst die kurze Abfahrt zum nächsten Sessellift, wurde zum Desaster! Die dichte Nebelsuppe machte eine Orientierung unmöglich und als wir endlich wieder auf dem Sessellift, zurück zur Bergstation sassen, konnten wir gerade noch rechtzeitig, erst unmittelbar vor der Station, den Bügel öffnen, weil schon der vordere Sessel nicht mehr zu erkennen war, gruselig!! Bereits um 13.00 Uhr kamen wir wieder in unserem Appartement an und machten es uns gemütlich, Beine hoch gelagert, Lesestoff zwischen den Händen und später einen feinen Zvieri verspeisend!

14.03.2016
Heute lagen nur die tieferen Gefilde im Nebel, das ganze Skigebiet wurde von der Sonne bestrahlt, als könnte es nie anders sein! Die Temperaturen lagen aber im Minusbereich, dafür waren die Schneeverhältnisse super, reinster Pulverschnee. Im gemütlichen Restaurant der Alp Trida, bestellten wir ein halbes Hähnchen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Auf der gemütlichen Holzbank vor unserer Wohnung, liessen wir den schönen Tag ausklingen und fingen noch die letzten Sonnenstrahlen ein.

15.03.2016
Teilweise sonnig, lauteten die Wettervorhersagen und so war es auch! Bereits um 13.00 Uhr fanden wir uns deshalb wieder in der Wohnung ein, zogen uns um und fuhren mit dem nächsten Bus ins Dorf. Im Kaffee Hermelindis liessen wir uns einen feinen Apfelsrudel mit Vanillesauce schmecken und deckten uns anschliessend im Laden mit Spirituosen ein, die im Zollfreigebiet von Samnaun, doch einiges erschwinglicher waren als bei uns!

16.03.2016
Eine starke Bise pfiff uns um die Ohren, als wir uns im Skigebiet einfanden! Unter Fahrt verstärkte sich der beissende Wind noch und auch die Sonne schaute nur teilweise hinter den Wolken hervor, was uns veranlasste, frühzeitig den Rückweg anzutreten. Wir nahmen die Piste ins Dorf unter die Skier und verpflegten uns anschliessend in der Bäckerei Rechsteiner, wo wir uns auch mit feinem ‘Birewegge’ und Bündner Nusstorte eindeckten, die wir nach Hause nehmen wollten.

17.03.2016
Für die nächsten Tage war sonniges Wetter angesagt und wir beschlossen, unseren Sohn, Thomas anzufragen, ob er nicht Lust hätte uns zu besuchen, sofern es mit dem Geschäft vereinbar wäre. Es war – allerdings erst am Freitag – und in der Pension gegenüber unserer Wohnung, war auch ein Zimmer frei, das wir sogleich mieteten. Der Tag war wirklich nicht mehr zu überbieten, was das Wetter anbelangte; dunkelblauer Himmel, Sonne pur, einfach herrlich! Mit Bekannten, die wir im Bus zur Seilbahn kennen gelernt hatten, verabredeten wir uns in der Videralp zum Mittagessen. Anschliessend fuhren wir Ski bis um 16.00 Uhr, so beflügelte uns das tolle Wetter! Um 19.45 Uhr traf Thomas ein und mit ‘Chnobli-Spaghetti’ und Salat genossen wir gemeinsam einen gemütlichen Abend.

Slideshow, 10 Bilder, Time 6 Sec.


18.03.2016
Um 08.00 Uhr, kam Thomas zum Frühstück und bereits um 09.36 Uhr bestiegen wir den Bus zur Seilbahn, bei strahlendem Sonnenschein. Unser Sohn war begeistert von dem tollen Skigebiet und immer wieder mussten wir einen Halt einlegen, damit er diese Pracht auf seinem Handy verewigen konnte! Wir genossen den schönen Tag in vollen Zügen und natürlich durfte zum Abschluss dieses Prachttages, der ‘Schümli Pflümli’ im Restaurant Alp Trida nicht fehlen! Zurück in unserem Domizil, war erst mal Relaxen angesagt, bevor wir uns um 19.00 Uhr zum Nachtessen, bei Filet, Risotto und Gemüse, wieder trafen.

19.03.2016
Leider hatte unser Sohn für heute Abend bereits eine Verabredung, sodass für ihn nur noch ein halber Tag zum Skilaufen, zur Verfügung stand. Wir beschlossen jedoch, erst am Sonntag heim zu reisen, nachdem uns unsere Vermieterin versicherte, dass die Wohnung am Samstag noch frei sei. Wir genossen die Zeit zu Dritt sehr und flitzten die Pisten hinunter, bis wir uns in der Jdalp verköstigten und später Thomas verabschiedeten, dem wir den Weg zur Pension am Vortag zeigen konnten. Ernst und ich fuhren noch den ganzen Tag weiter und nahmen später in der ‘Schmuggler Alm’ eine knusprige Pizza zu uns, damit wir nicht mehr kochen mussten an unserem letzten Ferientag. Am Abend überraschte uns Frau Carnot, unsere sympathische Vermieterin, mit einem, noch warmen, wunderbarem Apfelkuchen, der die ganze Wohnung mit seinem Duft erfüllte! Ausserdem überreichte sie uns einen ‘Birewegge’, den sie extra für uns eingekauft hatte. Danach ging es aber endgültig ans Koffer packen!

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20.03.2016
Um 09.00 Uhr waren wir reisefertig und nachdem wir uns von Frau Carnot verabschiedet hatten, (nicht ohne Reservation der Wohnung für 2017) nahmen wir in der Bäckerei Rechsteiner ein feines Frühstück zu uns. Schweren Herzens verliessen wir danach Samnaun und traten die Heimreise an, wo wir um 12.30 Uhr bei meiner Schwester in Mels eintrafen, die uns mit Cüpli zum Apéro verwöhnte und einem riesigen Teller Spaghetti Bolognaise!! Um 18.30 Uhr kamen wir zu Hause an und dann ging es ans Auspacken der Koffer, ja alles hat einmal ein Ende, aber schön war es doch!

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